Das Hohelied der Liebe in Thun
Das biblische Buch «Das Lied der Lieder» wird in einer Fassung und einem
Konzept von Simon Jenny (siehe «alle Spiele») in der Stadtkirche Thun am 31. März, 20.00 Uhr und am 1. April 2012, 17.00 Uhr aufgeführt.
Nebst den Darstellenden, der schönen Schulamit und ihrem Geliebten, tritt
die Figur eines Dichters auf, der die Zeitlosigkeit dieser Texte und der
Liebe beschreibt und die alten Texte mit der Moderne verbindet.
Ein Chor (Thuner Kantorei) singt dazwischen Chorlieder der Liebe von
Johannes Brahms. Begleitet wird er dabei vom Klavier.
Die Texte werden lebendig, werden belebte Weltliteratur und erhalten Nahrung
auch durch die Musik von Johannes Brahms.
Die Gesänge werden konkret durch die gespielten Texte.
Licht und Raum tragen das Ihre bei, damit ein allgemeines Thema, das der
Liebe Menschen von heute betrifft.
Leticia Kahraman (Schulamit) ist Preisträgerin des Thuner Kulturpreises.
Christian Kofmel ist Bassbariton und arbeitet im Opernfach.
Die Thuner Kantorei (www.thuner-kantorei.ch) wird geleitet von Simon Jenny
(www.simonjenny.ch).
Flyer (PDF, 0.3 MB)
Rückblick: Jona, ein Mensch unserer Zeit
Donnerstag, 5. August 2010, bis

Nach einem vorbereitenden Nachmittag im Juli standen dichte Tage an. Rollen wurden verteilt, Bewegungsbilder einstudiert, Chor und Musik entstanden. Immer mehr wurde das Ensemble ein Ganzes, wurden Inhalte deutlich und das Verstehen der Geschichte tiefer. Sehr dazu beigetragen hat auch der Vortrag von Arnold Bittlinger, der grossen Anklang fand. Seine tiefenpsychologische Deutung soll dann in einem Büchlein weiteren Kreisen zugänglich gemacht werden.
Am Samstag feierten wir mit Liedern und Texten aus dem Musical und mit Pfarrerin Anne-Caroline Hopmann in der Kirche Rüschlikon einen Gottesdienst.
Unter der Leitung von Simon Jenny (Regie), Markus Schelker, Maria Waibel und Helen Dormann (Organisation), Sonja Scheuermeier (Gestaltung des Fisches), Gotthard Kern (Chorleitung) und Monika Schumacher (Klavier), sowie Anne-Caroline Hopmann (Pfrn. der Kirchgemeinde Rüschlikon) enstand in der kurz bemessenen Zeit ein eindrückliches Stück, das den Weg und die Kämpfe des Jona, die Aussagen und Bedeutung für uns Heutige deutlich machte und die Mitwirkenden, aber dann auch die Zuschauer bewegte und berührte.
Als ein Feedback für viele sollen die folgenden Zeilen stehen:
Lieber Simon
Ein ganz grosses Dankeschön für die Erfahrung, die ich unter deiner Regie in den letzten Tagen machen durfte...
Von meiner Seite kann ich sagen, dass die Aufführung gelungen war!!! Der Weg dahin - fantastisch. Was du aus uns herausgearbeitet (-gezaubert) hast! ....
Das Seminar zu Jona hat mich in jeder Hinsicht überrascht. Und natürlich DU, den ich bis dahin nicht kannte. Dein fröhlicher, lebendiger, aufmunternder, liebevoller und
fördender Umgang mit uns allen ist ein Aufsteller. Das Ergebnis war zu sehen und hat gewaltige Nachwirkung bei uns allen. Wir alle hier sind immer noch und immer wieder «im Stück» - weiterhin ist dies das Tagesthema...
Das intensive Erleben der letzten Tage ist beglückend, es beflügelt mich und ich bin sehr dankbar!
UM B. in R.
Flyer (PDF, 0.1 MB)